JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG                                           22.03.2002
 

Mit dem Marsch "Prager Leben" eröffnete das Blasorchester der Orchestervereinigung Calmbach musikalisch die Jahreshauptversammlung 2002 im Hotel Sonne. Der erste Vorsitzende Uwe Göbel begrüßte die Mitglieder und konnte mitteilen, dass es im vergangenen Jahr keinen Todesfall unter den Vereinsmitgliedern gegeben hatte. Dennoch erhoben sich die Anwesenden, um beim Lied vom Guten Kameraden verstorbener Angehöriger und Musikern aus anderen Vereinen zu gedenken.

Uwe Göbel gab in seinem Bericht einen kurzen Rückblick über die Höhepunkte des Vereinsgeschäftsjahres. Wie gewohnt begann das musikalische Jahr mit dem Neujahrskonzert der OVC-Klangkörper. Eine größere und sehr erfolgreiche Veranstaltung mit viel Stimmung war die Mitwirkung bei der Maibaumaufstellung im vergangenen Jahr in Verbindung mit den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Städtpartnerschaftsjubiläum. Gleiches gilt fast schon traditionell für die OVC-Hocketse am 1. Mai. Im Juli nahm das Blasorchester am großen Trachtenumzug in Würzbach teil und bestritt das Calmbacher Fleckenfest mit eigenem Zelt. Im September stand der Festumzug in Höfen mit anschließendem Massenchor im Zelt auf dem Programm. Die Jugendkapelle bestritt mit großem Erfolg ihren Auftritt beim Seniorennachmittag in Calmbach erstmals unter der Leitung von Vizedirigent Walter Keck. Die EURO-Party im Dezember im Wildbader Kursaal mit Sergeant Pit erreichte leider nicht die gewünschten Besucherzahlen, war jedoch von der Stimmung her sehr gelungen. Das NJK 2002 wurde im Rahmen eines Probewochenendes im November vorbereitet. Zahlreich waren auch die Auftritte wie Kurkonzerte in Enzklösterle, Stimmungsabende beim Kleinenzhof, bei Hengstbergbeleuchtungen und viele mehr.
Uwe Göbel gab dann einen kurzen Ausblick auf kommende Veranstaltungen. Erwähnenswert sind neben den traditionellen Veranstaltungen wie der Maibaumaufstellung und die Mai-Hocketse in den Calmbacher Parkanlagen, das erste Calmbacher Seifenkistenrennen, das Wildbader Stadtfest und das 100jährige Jubiläum der Firma Prontor/Gauthier, Kurkonzerte in Enzklösterle und und und ...
Er dankte allen Mitgliedern für die vielfältige Unterstützung bei Arbeitseinsätzen und vielem mehr. Sein besonderer Dank galt auch den Ausschussmitgliedern, ohne deren großes Engagement vieles so nicht möglich wäre.

Dirigent Gabor Kohl konnte aus musikalischer Sicht ebenfalls voll zufrieden mit den Musikern sein. Mit dem Neujahrskonzert mit anspruchsvoller Literatur war eine schwierige Aufgabe gemeistert worden.

Musikervorstand Bernhard Locher hob die sehr gute Zusammenarbeit mit der Führungsmannschaft lobend hervor. Auch die Stimmung und die Kommunikation innerhalb des Orchesters ist durchweg positiv. Zwei Neuerungen haben sich bewährt und sollen beibehalten werden: die Fahrten mit dem Bus zu etwas weiter entfernt liegenden Auftritten und eine dreiwöchige Sommerpause, um die Aktiven zu entlasten.
Sehr erfreut war Bernhard Locher vor allem über die stolze Anzahl von 58 aktiven Musikerinnen und Musikern im Blasorchester. Ohne diese große Personaldecke wäre es kaum möglich gewesen, 48 Proben, 26 Auftritte, 12 Ständchen und die CD-Aufnahme in guter Besetzung durchzuführen. Als einzigen Kritikpunkt erwähnte der Musikervorstand die zurückgegangene durchschnittliche Beteiligung, welche aber natürlich auch auf die hohe Anzahl der Auftritte zurückzuführen ist.
Abschließend kündigte er die Wiederholung kameradschaftlicher Aktivitäten wie dem Sommer-Grillfest an.

Kurt Kiefer als Ansprechpartner der Jugendleiter-Troika, zu der außerdem Gisela Vetter und Margarete Ihle zählen, berichtete von einer sehr erfreulichen Entwicklung der Jugend. Ein sehr guter Probenbesuch und die Neugründung der Minis belegen dies. Ein vor dem Neujahrskonzert durchgeführtes Probewochenende in Freudenstadt brachte musikalisch eine deutliche Verbesserung. Er dankte den Eltern der Jungmusiker für ihre Bereitschaft, bei Festen aktiv mitzuhelfen.

Kassier Michael Riexinger durfte von einem ausgeglichenen Kassenstand berichten. Die Kassenprüferinnen bescheinigten ihm eine hervorragende Buchführung.

Ehrenmitglied Bruno Kiefer nahm anschließend die Entlastung vor, wobei er seinen Stolz über diesen Verein äußerte und die Gelegenheit wahrnahm, die Anwesenden zur Mitgliederwerbung aufzurufen. Die Anwesenden folgten seinem Antrag auf Entlastung einstimmig.

Bei den Wahlen stellte sich der bisherige zweite Vorsitzende Hans Steeb für zunächst ein weiteres Jahr zur Verfügung. Schriftführerin Steffi Schmid wurde im Amt bestätigt. Mit Nadja Ohnhäuser, Daniela Pfeiffer, Carsten Dachner, Jens Debertshäuser und Peter Heindrichs wurden die freien Posten der Beisitzer besetzt.

Ein Antrag forderte die Absenkung des Stimmberechtigungsalters bei der Jahreshauptversammlung von 18 auf 16 Jahre forderte. Nach längerer Diskussion erreichte der Antrag zwar eine einfache Mehrheit, nicht aber die für eine Satzungsänderung erforderliche drei-viertel-Mehrheit.

Die Versammlung legte außerdem den Jahresbeitrag auf 21,00 EUR (Einzelmitgliedschaft) und 31,00 EUR (Familienmitgliedschaft) fest.

Somit konnte Uwe Göbel die Versammlung mit dem Resümee, dass der Verein ein rundum erfolgreiches Jahr hinter sich hat, zufrieden abschließen. Das Blasorchester sorgte für einen musikalischen Ausklang.