NEUJAHRSKONZERT                                                            12.01.2002
 

Die Beliebtheit des traditionellen Neujahrskonzertes der Orchestervereinigung Calmbach zeigte sich am Samstag, dem 12. Januar einmal mehr, wenn man die vollbesetzte Enztalhalle betrachtete.

Die "neuen Minis" eröffneten das Konzert unter der Leitung von Dirigent Gabor Kohl. Die Minis sind die jüngsten Musiker des Vereins und fanden sich erst vor wenigen Wochen wieder neu zusammen. Diese Zeit reichte ihnen, um ein Programm zu erarbeiten, das die Zuhörer mit reichlich Applaus belohnten. Dazu trug auch die charmante Ansage der Musikerin Andrea Göbel bei.

Der erste Vorsitzende Uwe Göbel begrüßte nach diesem gelungenen Auftakt die zahlreichen Gäste, besonders die zu ehrenden Mitglieder des Abends, die Vertreter des Gemeinderats, sowie befreundeter Vereine aus Calmbach und Umgebung, aus nah und fern. Besonders begrüßen konnte der er den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad Uli Maier mit Frau sowie den Bürgermeister der Gemeinde Enzklösterle Klaus Mack mit Partnerin. Uwe Göbel bedankte sich auch herzlich bei den Spendern der zahlreichen Tombola - Gewinne.

Die Jugendkapelle legte sofort mit der anspruchsvollen "John Williams Trilogy" los, welche eine Zusammenstellung von Themen des Filmmusik-Komponisten John Williams aus berühmten Hollywood-Erfolgen ist. Die Stücke wurden den Gästen von Katharina Ihle und Franziska Vielmeier ansprechend vorgestellt. Es folgte eine nicht minder schwierige, aber glänzend gespielte Bearbeitung der Nußknacker-Suite von Tschaikowsky. So durften sich die durchschnittlich sehr jungen Musiker erst nach einer Zugabe hochzufrieden von den Gästen verabschieden.

 
 

Nun war das Blasorchester der OVC an der Reihe, die Zuhörer zu begeistern. Und dies gelang ganz ausgezeichnet mit der Ouvertüre zu "Dichter und Bauer" von Franz von Suppé. Dynamisch und lebendig gespielt, mit virtuosen Soli in den Flöten und Klarinetten, waren die Gäste sofort von der Musik gefangen und belohnten die Leistung von Musikern und Dirigent mit langem Applaus. Die zwei jungen Musikerinnen Nadine Pfeiffer und Verena Seeber führten sympathisch durch das weitere Programm. Zunächst kündigten sie "Music for a Solemnity" an, ein modernes symphonisches Stück mit nicht geringer Schwierigkeit. Die OVC machte es zum nächsten Highlight des Konzerts.

 
 

Mit "Tirol 1809" stand anschließend ein monumentales Werk in drei Sätzen des Tirolers Sepp Tanzer auf dem Programm. Vizedirigent Walter Keck übernahm hier für zwei Stücke den Taktstock und führte das Orchester wie gewohnt souverän. So wurde "Tirol" ebenso wie Franz Lehars Wiener Walzer "Gold und Silber" begeistert vom Publikum aufgenommen und Walter Keck wurde mit reichlich Applaus verabschiedet.

Wieder unter der Leitung von Gabor Kohl, spielten Hans Steeb und Danny Rittmann in "Für Maria" solistisch an Tenorhorn und Bariton auf. Sie überzeugten mit ihrer sehr musikalischen Interpretation.

 
 

Der russische Marsch "Abschied der Slawin" bildete den schwungvollen Abschied der OVC vor den Ehrungen. Über diese wird gesondert berichtet. Die Zuschauer ließen das Orchester noch nicht von der Bühne, mit "Dankeschön Ernst Mosch" und dem alljährlichen "Ade, Servus, Tschüß" verabschiedeten sich die Aktiven des Blasorchesters schließlich.

Uwe Göbel dankte dem Hallenwart Herr Bott und dem Liederkranz, der in bewährter Weise die Bewirtung übernommen hatte, für die gute Zusammenarbeit und wünschte noch viel Spaß beim Tanz und viel Glück bei der Tombola.
"Bis zum nächsten Neujahrskonzert!" war die einhellige Meinung unter den Gästen.