NEUJAHRSKONZERT                                                            16.01.2010
 

Es war ein gelungener Start ins neue Jahr bei der Orchestervereinigung Calmbach. Mit Pauken und Trompeten übergab Vize-Dirigent Walter Keck den Stab an den "Neuen" der Orchestervereinigung, Arne Müller. Dieser führte sich gleich mit 2 Stücken beim Calmbacher Konzertpublikum ein. Der Konzertmarsch "Arsenal" von Jan van der Roost, den Arne Müller beim Probe dirigieren den Musikern mitgebracht hatte, symbolisierte den Neuanfang. Das in Calmbach traditionell am Ende des Neujahrskonzerts interpretierte "Ade, Servus, Tschüss" zeigte dem Publikum, dass Arne Müller auch auf Altbewährtes nicht verzichten möchte.

Das bunt gemischte Programm in der Enztalhalle Calmbach, unterhaltsam und kurzweilig von den charmanten Jungmusikerinnen Lisa Girrbach und Andrea Göbel moderiert,  traf zielsicher den Geschmack des Publikums. Neben bekannten Ohrwürmern in den "Erinnerungen an Robert Stolz",  einer Auswahl der beliebtesten Melodien von "Verdi" und einem Potpourri aus dem Musical "West Side Story" von Leonard Bernstein glänzte die OVC mit dem "Krönungsmarsch" von Giacomo Meyerbeer und brachte mit dem munteren Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" Licht in die dunkle Jahreszeit. Als Andenken an den im Sommer vergangenen Jahres überraschend und viel zu früh verstorbenen, langjährigen Dirigenten der OVC Gabor Kohl spielte das Orchester die "Ungarischen Spezialitäten" – ein Medley bekannter ungarischer Stücke, das Gabor Kohl als gebürtigem Ungar sicher gefallen hätte. Als Höhepunkt des Konzerts – und auch als das für die Musiker anspruchsvollste Stück – erwies sich die Schlacht um "Tirol 1809" in drei Sätzen. Hier hörte man musikalisch die Franzosen und Österreicher um Tirol kämpfen.

Mit Standing Ovations bedankten sich die Musiker und das Publikum bei Walter Keck für das tolle Konzert und die spontane Übernahme der Orchesterleitung im vergangenen Sommer. Die Ehrung für 50 Jahre Dirigententätigkeit kam für den engagierten Blasmusiker ziemlich überraschend, "weil man nach so langer Zeit nicht mehr die einzelnen Jahre zählt". 

Dass sich auch der Nachwuchs der OVC sehen und hören lassen kann, zeigten das MINI-Orchester und die Jugendkapelle. Die Jungmusiker standen  unter der Leitung von Frank Langguth, der sich im Sommer spontan bereit erklärt hatte, diese beiden Orchester bis zum Start eines neuen Dirigenten zu übernehmen. Nico Eberhardt und Samuel Müller moderierten die MINIS, während Christina Kern und Sophie Rothfuß selbstbewusst durchs Programm der Jugendkapelle führten. Die OVC Rocks,  unterstützt von Sängerin Corinna Barth, zeigten Ausschnitte aus ihrem "Stairways to heaven"-Programm, das Klassiker der Rockgeschichte mit Blasmusikelementen kombiniert und professionell von Dirk Imhof arrangiert und dirigiert wurde.  

Die reich bestückte Tombola lud zum Gewinnen ein und die Speisen aus der bekannt guten OVC-Küche – serviert von den Mitgliedern des Liederkranz Calmbach – sorgten neben dem Hörgenuss auch für Gaumenfreuden und rundeten den Abend ab.

Der 1. Vorsitzende Uwe Göbel dankte am Ende den Musikern, allen voran Walter Keck, dem Publikum und allen Helfern. Er freut sich jetzt auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den neuen Dirigenten Arne Müller.

 
 
Folgende Mitglieder wurden im Rahmen des Konzertes für ihre langjährige Vereinstreue geehrt:
 
10 Jahre aktiv: Rainer Dieckhoff, Stefan Göbel, Marco Kreklau, Franziska Locher
20 Jahre aktiv: Dietrich Heinichen, Daniela Mostroph
40 Jahre aktiv: Armin Kreklau
50 Jahre Dirigententätigkeit: Walter Keck (Dirigentennadel in Gold mit Diamant)
 
Gruppenbild (*) nach den Ehrungen (v.l.n.r.):
Uwe Göbel (1. Vorsitzender), Marco Kreklau, Rainer Dieckhoff, Franziska Locher, Stefan Göbel,
Daniela Mostroph, Dietrich Heinichen, Hans-Joachim Fuchtel (Vorsitzender des Blasmusik-Kreisverbandes Calw), Armin Kreklau, Walter Keck (Dirigent)
 
 
 
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